Meine Sicht ...

Ich selbst gehöre keiner Konfession an und ich möchte auch für keine Konfession werben ! 

Hier eine kleine Zusammenstellung dessen, was ich glaube:

Ich möchte mich vom "Wort Gottes" meines Herrn Jesus Christus prägen und verändern lassen, von daher kann ich keinen "Ismus" als ganzes Teilen ! Ich bin kein "Calvinist", auch kein "Darbyist", wobei ich sage das ich das gute behalten will! Ich Teile nicht die Sicht der "Bundestheologie".

Ich lehne die Sicht der "Allversöhner" , der "Esoterik", des "Dominionismus", des "Katholizismus", der "Mystiker" und "Gnostiker" und alle Artverwandten entschieden als Irrlehre und Betrug an den Mensch ab!

Da es mir sehr am Herzen liegt Gottes Wort zu lesen, ist es mir natürlich auch ein anliegen auf gute Wortgetreue Bibelübersetzungen zurück greifen zu können.  Übersetzungen die sich auf Nestle-Ahland stützen lehne ich ab, da hier teilweise wichtige Aussagen einfach gestrichen, oder umgedeutet wurden - was nützt mir ein Bibel wenn sie eben nicht mehr Gottes Wort enthält ?!

Ich benutze die Schlachter 2000, die Alte Luther 1891, Die Übersetzung des NT von H.Janzen und andere Übersetzungen die sich noch auf den Textus Rezeptus stützen.

(Eine eigene von mir selbst verfasste Darlegung wird folgen - bis dahin möchte ich es mit entliehenen Worten beschreiben)

Ein Glaubensbekenntnis welches ich überwiegend Teile: Glaubensbekenntnis lesen

... zu den Grundfesten des Glaubens
... zur Rechtfertigung
... zur Irrtumslosigkeit der Bibel
... zur Ökumene
( is a large fraud!)
... zur Charismatik 


... zu den Grundfesten des Glaubens

In tiefer Liebe und Dankbarkeit unserem HERRN verbunden - und stehend auf dem Fundament der Heiligen Schrift – der Bibel, möchten ich als Betreiber dieser Seite folgende Eckpunkte meines Glaubens besonders betonen:

Errettung und Heil ALLEIN durch Christus !
Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!
Johannes 14,6


Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben,in dem wir gerettet werden sollen!
Apostelgeschichte 4,12


Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus
1.Timotheus 2,5

Nur die Bibel ! (sola scriptura)
Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: >Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht!<
Matthäus 4,4


Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit.
Johannes 17,17


Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht; und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen.
Offenbarung 22,18-19


Allein der Glaube ! (sola fide)

... wer dagegen keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet.
Römer 4,5


Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus
Römer 5,1


Dass aber durch das Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar; denn >der Gerechte wird aus Glauben leben<.
Galater 3,11


Errettung allein aus Gnade ! (sola gratia)

Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch den Glauben, und das nicht aus euch - Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.
Epheser 2,8-9


Wenn aber aus Gnade, so ist es nicht mehr um der Werke willen; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade; wenn aber um der Werke willen, so ist es nicht mehr Gnade, sonst ist das Werk nicht mehr Werk.
Römer 11,6

I
n ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade.
Epheser 1,7

Allein Gott die Ehre !
Zum Lob der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten.
Epheser 1,6

Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut - tut alles zur Ehre Gottes!
1.Korinther 10,31


... zur Rechtfertigung

Ich Vertrete in der Frage der Rechtfertigung (d.h. wie der Mensch gerettet wird bzw. in den Himmel kommt) die in den fünf folgenden Punkten zusammengefasste Sichtweise:

1. Als Ebenbild Gottes lebte der Mensch ursprünglich in einer direkten lebendigen Beziehung zu seinem Schöpfer. Durch den Sündenfall Adams wurde diese ursprüngliche Beziehung zwischen Gott und Mensch zerstört. Der Mensch wird in Folge des Sündenfalls und als Nachkommenschaft Adams geistlich tot – ohne „natürliche Gottesbeziehung“ geboren. Jeder Mensch fällt in seiner gefallenen Natur in Sünde und damit in persönliche Schuld vor Gott.


Die Bibel sagt uns dazu:

Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie
1. Mose 1,27

Von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben!
1. Mose 2,17

Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer! Ihre Kehle ist ein offenes Grab, mit ihren Zungen betrügen sie; Otterngift ist unter ihren Lippen; ihr Mund ist voll Fluchen und Bitterkeit, ihre Füße eilen, um Blut zu vergießen; Verwüstung und Elend bezeichnen ihre Bahn, und den Weg des Friedens kennen sie nicht. Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.
Römer 3,12-18


Alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten
Römer 3:23

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod
Römer 6:23


2. Die verschiedenen Religionen (auch "christliche" Religionen) sind Ausdruck vielfältiger menschlicher Versuche - Vergebung und Versöhnung mit Gott zu finden, um so die zerstörte Beziehung zu Gott wieder herzustellen.
Da der Mensch sich jedoch selbst nicht erretten kann, gehen alle religiösen Bemühungen am Ziel vorbei und führen die Menschen daher letztlich ins Verderben.


Die Bibel sagt uns dazu:

Wir wissen aber, dass das Gesetz alles, was es spricht, zu denen sagt, die unter dem Gesetz sind, damit jeder Mund verstopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei, weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.
Römer 3,19-20

Da hat er uns - nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit - errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes
Titus 3,5

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch - Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.
Epheser 2,8-9

Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber zuletzt führt er ihn doch zum Tod.
Sprüche 14,12


3. JESUS CHRISTUS ist unser einziges und alleiniges Heilmittel für unser Sündenproblem! ER - der SOHN GOTTES, hat als der einzig sündlose Mensch jene gerechte Strafe auf sich genommen, welche wir durch unsere eigenen Sünden wahrhaftig verdient haben! Beladen mit unserer Schuld ist ER den Weg auf Golgatha gegangen und ist stellvertretend an unserer Statt dort am Kreuz gestorben. So hat Gott auf Golgatha seiner Gerechtigkeit entsprochen und hat sein gerechtes Gerichtsurteil stellvertretend für uns an sich selbst vollstrecken lassen.

So aber hat Gott uns auf Golgatha ebenso seine unbegreifliche Liebe gezeigt, indem ER Mensch geworden ist und für uns sein Leben hingegeben hat – als Lösegeld für uns - um uns aus der Knechtschaft der Sünde loszukaufen und uns so aus der Macht des Todes zu befreien.

Durch sein Opfer - durch sein vergossenes Blut und durch seinen Tod am Kreuz hat Gott sein Erlösungswerk für uns Menschen aufgerichtet, durch welches ER uns heute seine rettende Hand entgegenstreckt.


Die Bibel sagt uns dazu:

Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!
Johannes 14,6

Als er geschmäht wurde, schmähte er nicht wieder, als er litt, drohte er nicht, sondern übergab es dem, der gerecht richtet. Er hat unsere Sünden selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz, damit wir, den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen; durch seine Wunden seid ihr heil geworden.
1. Petrus 2,23-24

Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm [zur] Gerechtigkeit Gottes würden.
2. Timotheus 5,21


Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren
Römer 5,8


Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Johannes 3,16


Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte
1. Petrus 3:18a


Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.
Markus 10,45

Darin besteht die Liebe - nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden.
1. Johannes 4,10


Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde.
Johannes 15,13


4. In aufrichtiger Reue müssen wir BUSSE tun und unser sündiges Leben vor Gott bekennen - uns ggf. von unseren religiösen Selbsterlösungsversuchen trennen und unser diesbezügliches Unvermögen vor Gott eingestehen – JESUS CHRISTUS bitten, als HERR in unser Leben zu kommen, und IHN als unseren Heiland - und sein Sühnoper auf Golgatha und sein vergossenes Blut für die Bedeckung unsere Sündenschuld IM GLAUBEN annehmen.
Nur durch diesen bewussten Schritt der Bekehrung werden wir vom neuen geboren und empfangen so das ewige Leben in der Gemeinschaft mit Gott.


Die Bibel sagt uns dazu:

Nun hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen, jetzt aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun
Apostelgeschichte 17,30

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch - Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.
Epheser 2,8-9

Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Johannes 1,12-13

Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.
Johannes 3,18


Dass aber durch das Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar; denn >der Gerechte wird aus Glauben leben<.
Galater 3,11


Er aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, das für immer gilt, zur Rechten Gottes gesetzt, und er wartet hinfort, bis seine Feinde als Schemel für seine Füße hingelegt werden. Denn mit einem einzigen Opfer hat er die für immer vollendet, welche geheiligt werden.
Hebräer 10,12-14

Der kam bei Nacht zu Jesus und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn, dass Gott mit ihm ist. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!
Johannes 3,2-3

5. Christ ist jeder im Geist Wiedergeborene, der durch BUSSE und GLAUBE Gottes Gnade persönlich erfahren hat und so zum LEBEN hindurchgedrungen ist.
Durch Jesus Christus und sein Erlösungsopfer auf Golgatha haben Christen Frieden mit Gott und vollkommene Heilsgewissheit.

Christen leben in einer lebendigen Gottesbeziehung und suchen aus Liebe und Dankbarkeit dem uns in der Bibel geoffenbarten Willen Gottes gehorsam zu sein.
Ein "Ettikett" am Menschen errettet ihn nicht , - auch wenn "Christ" darauf steht!! Wer nicht durch eine persönliche Bekehrung wiedergeboren wurde und nicht auf diese Weise Vergebung mit Gott und den Heiligen Geist bekam, gehört nicht zu Jesus, – ist geistlich tot, und geht in diesem Zustand noch immer mit seinen Sünden der Verdammnis entgegen!


Die Bibel sagt und dazu:

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!
2. Korinther 5,17

Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.
Römer 5,1

Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ihr [auch weiterhin] an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.
1. Johannes 5,13


Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: das sei euer vernünftiger Gottesdienst!
Römer 12,1

Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne die Werke tot.
Jakobus 2,26


Die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen. Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt; wer aber den Geist des Christus nicht hat, der ist nicht sein.
Römer 8,8-9

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!
Johannes 3,3

Darum habe ich euch gesagt, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.
Johannes 8,24


... zur Irrtumslosigkeit der Bibel

Ich bin von der Irrtumslosigkeit der Bibel überzeugt und bekenne mich daher zur Chicago-Erklärung aus dem Jahr 1978.

Im Folgenden möchte ich 10 der insgesamt 19 Artikel aus dieser Erklärung herausgestellen.

Artikel des Bekennens und des Verwerfens:

Artikel I
Wir bekennen, daß die Heilige Schrift als das autoritative Wort Gottes anzunehmen ist.
Wir verwerfen die Auffassung, daß die Schrift ihre Autorität von der Kirche, der Tradition oder irgendeiner anderen menschlichen Quelle erhielte.

Artikel II
Wir bekennen, daß die Schrift die höchste schriftliche Norm ist, durch die Gott das Gewissen bindet und daß die Autorität der Kirche derjenigen der Schrift untergeordnet ist.
Wir verwerfen die Auffassung, daß kirchliche Bekenntnisse, Konzilien oder Erklärungen eine höhere oder gleichrangige Autorität gegenüber der Autorität der Bibel hätten.

Artikel III
Wir bekennen, daß das geschriebene Wort in seiner Gesamtheit von Gott gegebene Offenbarung ist.
Wir verwerfen die Auffassung, daß die Bibel lediglich ein Zeugnis von der Offenbarung sei oder nur durch die Begegnung mit ihr Offenbarung werde oder daß sie in ihrer Gültigkeit von einer Antwort des Menschen abhängig sei.

Artikel V
Wir bekennen, daß Gottes Offenbarung in der Heiligen Schrift eine fortschreitende Offenbarung war.
Wir verwerfen die Auffassung, daß eine spätere Offenbarung, die eine frühere Offenbarung erfüllen mag, diese jemals korrigiere oder ihr widerspräche. Wir verwerfen ferner die Auffassung, daß irgendeine normative Offenbarung seit dem Abschluß des neutestamentlichen Kanons gegeben worden sei.

Artikel VII
Wir bekennen, daß die Inspiration jenes Werk war, in dem Gott uns durch seinen Geist durch menschliche Schreiber sein Wort gab. Der Ursprung der Schrift ist Gott selbst. Die Art und Weise der göttlichen Inspiration bleibt zum größten Teil ein Geheimnis für uns.
Wir verwerfen die Auffassung, daß Inspiration auf menschliche Einsicht oder einen höheren Bewußtseinszustand irgendeiner Art reduziert werden könne.

Artikel XI
Wir bekennen, daß die Schrift unfehlbar ist, da sie durch göttliche Inspiration vermittelt wurde, so daß sie, da sie weit davon entfernt ist, uns irrezuführen, wahr und zuverlässig in allen von ihr angesprochenen Fragen ist.
Wir verwerfen die Auffassung, daß es möglich sei, daß die Bibel zur gleichen Zeit unfehlbar ist und sich in ihren Aussagen irrt. Unfehlbarkeit und Irrtumslosigkeit dürfen unterschieden, nicht aber voneinander getrennt werden.

Artikel XII
Wir bekennen, daß die Schrift in ihrer Gesamtheit irrtumslos und damit frei von Fehlern, Fälschungen oder Täuschungen ist.
Wir verwerfen die Auffassung, daß sich die biblische Unfehlbarkeit und Irrtumslosigkeit auf geistliche, religiöse oder die Erlösung betreffende Themen beschränke und Aussagen im Bereich der Geschichte und Naturwissenschaft davon ausgenommen seien. Wir verwerfen ferner die Ansicht, daß wissenschaftliche Hypothesen über die Erdgeschichte mit Recht dazu benutzt werden dürften, die Lehre der Schrift über Schöpfung und Sintflut umzustoßen.

Artikel XIV
Wir bekennen die Einheit und innere Übereinstimmung der Schrift.
Wir verwerfen die Auffassung, daß angebliche Fehler und Widersprüche, die bis jetzt noch nicht gelöst wurden, den Wahrheitsanspruch der Bibel hinfällig machen würden.

Artikel XVII
Wir bekennen, daß der Heilige Geist Zeugnis für die Schrift ablegt und den Gläubigen die Zuverlässigkeit des geschriebenen Wort Gottes versichert.
Wir verwerfen die Auffassung, daß dieses Zeugnis des Heiligen Geistes von der Schrift isoliert sei oder gegen die Schrift wirke.

Artikel XIX
Wir bekennen, daß ein Bekenntnis der völligen Autorität, Unfehlbarkeit und Irrtumslosigkeit der Schrift für ein gesundes Verständnis des ganzen christlichen Glaubens lebenswichtig ist. Wir bekennen ferner, daß solch ein Bekenntnis dazu führen sollte, daß wir dem Bild Christi immer ähnlicher werden.
Wir verwerfen die Auffassung, daß ein solches Bekenntnis zum Heil notwendig sei. Wir verwerfen jedoch darüber hinaus auch die Auffassung, daß die Irrtumslosigkeit ohne schwerwiegende Konsequenzen, sowohl für den einzelnen, als auch für die Kirche, verworfen werden könne.

Eine Zusammenfassung dieser Erklärung:

1. Gott, der selbst die Wahrheit ist und nur die Wahrheit spricht, hat die Heilige Schrift inspiriert, um sich damit selbst der verlorenen Menschheit durch Jesus Christus als Schöpfer und Herr, Erlöser und Richter zu offenbaren. Die Heilige Schrift ist Gottes Zeugnis von seiner eigenen Person.

2. Die Heilige Schrift hat als Gottes eigenes Wort, das von Menschen geschrieben wurde, die vom Heiligen Geist zugerüstet und geleitet wurden, in allen Fragen, die sie anspricht, unfehlbare göttliche Autorität: Ihr muß als Gottes Unterweisung in allem geglaubt werden, was sie bekennt; ihr muß als Gottes Gebot gehorcht werden, in allem, was sie fordert; sie muß als Gottes Unterpfand in allem ergriffen werden, was sie verheißt.

3. Der Heilige Geist, der göttliche Autor der Schrift, beglaubigt sie sowohl durch sein inneres Zeugnis, als auch, indem er unseren Verstand erleuchtet, um ihre Botschaft zu verstehen.

4. Da die Schrift vollständig und wörtlich von Gott gegeben wurde, ist sie in allem, was sie lehrt, ohne Irrtum oder Fehler. Dies gilt nicht weniger für das, was sie über Gottes Handeln in der Schöpfung, über die Ereignisse der Weltgeschichte und über ihre eigene literarische Herkunft unter Gott aussagt, als für ihr Zeugnis von Gottes rettender Gnade im Leben einzelner.

5. Die Autorität der Schrift wird unausweichlich beeinträchtigt, wenn diese völlige göttliche Inspiration in irgendeiner Weise begrenzt oder mißachtet oder durch eine Sicht der Wahrheit, die der Sicht der Bibel von sich selbst widerspricht, relativiert wird. Solche Abweichungen führen zu ernsthaften Verlusten sowohl für den einzelnen, wie auch für die Kirche.


... zur Ökumene

In der Einschätzung der Ökumene und deren Bestrebungen und Ziele, teilt das Impuls-Team die 12 Thesen der Berliner Ökumene Erklärung aus dem Jahr 1974.

Diese Erklärung fasst in ihren Thesen folgenden Wortlaut:


Berliner Ökumene Erklärung 1974
"Freiheit und Gemeinschaft in Christus" (Kurzform)


Am Fest der Himmelfahrt unseres Herrn Jesus Christus sind wir, Christen aus verschiedenen europäischen Kirchen, in Berlin zusammengekommen. Wir wissen uns geistlich vereint mit allen Brüdern und Schwestern auf der ganzen Erde, die seinen Namen anrufen.

Gemeinsam bekennen wir: Gott hat seinen Sohn, der um unserer Sünde willen sein Leben am Kreuz als Sühneopfer für uns gab, von den Toten auferweckt und gesetzt zu seiner Rechten im Himmel über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft ... nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen; und hat alle Dinge unter seine Füße getan und hat ihn gesetzt zum Haupt der Gemeinde über alles
(Eph. 1,20-22).
Jesus wird wiederkommen, wie ihn seine Jünger gen Himmel haben fahren sehen
(Apg. 1,11).

Diese biblische Botschaft wird heute nicht nur von außen, sondern auch in der Christenheit selber angefochten und verändert. Das ruft uns zur Wachsamkeit und Unterscheidung der Geister auf:

I. Die Sichtungsstunde der Ökumene
Weil du bewahrt hast das Wort von meiner Geduld, will ich auch dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die da kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die da wohnen auf Erden
(Offb 3,10).

These 1: Der neue Humanismus als antichristliche Versuchung
Unsere Zeit ist eine Sichtungsstunde der Christenheit. Ein widergöttlicher Humanismus, als Vergötzung des Menschen, dringt im Gewande einer scheinchristlichen Theologie weltweit in die Christenheit ein und unterhöhlt das Christusbekenntnis der Kirche.
Wenn ein anderer wird in seinem eigenen Namen kommen, den werdet ihr annehmen
(Joh 5,43b).

These 2: Die neue Polarisierung als unausweichliche Scheidung in den Kirchen
Auf Grund der unterschiedlichen Beurteilung dieses scheinchristlichen Humanismus geht heute ein Riss quer durch die Konfessionen. Weltweit zeichnet sich der Gegensatz zwischen der Gemeinschaft im biblischen Bekenntnis zu Jesus Christus und einer weltverhafteten Ökumene ab.

Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens
( Joh. 6,68 ).

These 3: Der neue Wächterruf als Gebot der Verantwortung
Beunruhigt durch die Bedrohung des biblischen Glaubens in der Ökumene, gebeugt unter unsere eigene Mitschuld an dieser Entwicklung und bedrängt durch die Verwirrung zahlreicher Christen, die vergeblich nach Hirten ausschauen, sind wir gerufen, ein Wächteramt in der Kirche wahrzunehmen. Schwiegen wir, so träfe uns Gottes Gericht.

Du Menschenkind, ich habe dich zum Wächter gesetzt über das Haus Israel. Du sollst aus meinem Munde das Wort hören und sollst sie in meinem Namen warnen
(Hes 3,17).

II. Das Befreiungsprogramm der Ökumene
Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasset von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi zu einem anderen Evangelium, obwohl es doch kein anderes gibt, nur dass etliche da sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren
(Gal 1,6-7).

These 4: Wahre Befreiung offenbart die Heilige Schrift allein!
Ein Hauptgegensatz zwischen dem Evangelium und der heutigen "Ökumene" bricht auf an der Frage: Wie verhält sich das Heil in Christus zu den Befreiungsbewegungen? Allein der Gehorsam gegen das Wort Gottes bewahrt uns davor, einem politisch verfälschten Evangelium zu verfallen.
Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und dir vertraut ist ... weil du von Kind auf die Heilige Schrift weißt, die dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben an Jesus Christus
(2 Tim 3,14-15).

These 5: Wahre Befreiung erwarb Jesus Christus allein!
Ökumenische Führer behaupten, dass Jesus Christus heute in den Revolutionen und Fremdreligionen zum Heil der Welt handle. Sie versuchen, diese Irrlehre aus der Schrift zu beweisen. Damit ist der Weltkirchenrat auf dem Wege, Jesus Christus durch sein antichristliches Gegenbild zu ersetzen.
Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit!
( Hebr 13,8 ).

These 6: Wahre Befreiung vermittelt das Evangelium allein!
Seit Jahren besteht im Ökumenischen Rat der Kirchen die Neigung, die unantastbare Mitte des biblischen Evangeliums, die Vergebung der Sünden, durch den Ruf zur sozialpolitischen Befreiung zu verdrängen. Damit wird, auch wo noch von der Versöhnung mit Gott als deren Voraussetzung gesprochen wird, das Evangelium zur widerchristlichen Ideologie verfälscht.
Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Um wie viel mehr werden wir durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind!
(Röm 5,8-9)

III. Die Einheitsvision der Ökumene
Der andere Hauptgegensatz zwischen Evangelium und Ökumene bricht heute auf an der Frage: Wie verhält sich das wahre Einssein in Christus zur erstrebten Welteinheitsgemeinschaft? Wir wenden uns gegen die falsche Lehre, dass die Einheit der Kirche ein Schritt auf dem Wege zur allumfassenden Einheit der ganzen Menschheit sei. Diese Lehre verwischt die Scheidelinie zwischen Kirche und Welt und verwechselt das Reich Gottes mit einer humanistisch gefassten Weltgemeinschaft.
I
ch bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; dass auch sie in uns seien, damit die Welt glaube, du habest mich gesandt
(Joh 17,20-21).

... aber wie Könige werden sie Macht empfangen eine Stunde mit dem Tier. Diese haben einerlei Meinung und geben ihre Kraft und Macht dem Tier. Sie werden streiten wider das Lamm und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und König aller Könige
(Offb 17,12-14).

These 7: Keine Welteinheitskirche!
Weil die ökumenische Bewegung es bisher nicht vermochte, die Konfessionen auf apostolischer Grundlage zu einigen, erstrebt sie heute zwischenkirchliche Einigung auf rein organisatorische Weise. Die Bekenntnis- und Wahrheitsfrage wird verdrängt oder formelhaft überspielt. Jünger Jesu aber wissen sich eins in geistlicher Gliedschaft an seinem Leibe. Der apostolische Ruf zur Einheit lautet:

Seid fleißig, zu halten die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens: ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einerlei Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle in allen
(Eph 4,3-6).

These 8: Keine Welteinheitsreligion!
Der Weltkirchenrat steht an einem schicksalhaften Wendepunkt: Die anfängliche Ökumene der Kirchen droht heute zur Ökumene der Religionen gemacht zu werden. Wir warnen vor der Gefahr einer synkretistischen (die Religionen vermengenden) Welteinheitsreligion.

Wir reden von der heimlichen, verborgenen Weisheit Gottes, welche Gott verordnet hat vor der Zeit der Welt zu unserer Herrlichkeit, welche keiner von den Herrschern dieser Welt erkannt hat ... Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben
(1Kor 2,7-9; Jes 64,3).

Was die Heiden opfern, das opfern sie den bösen Geistern und nicht Gott
(1Kor 10,20).

These 9: Keine Welteinheitsgemeinschaft!
Die ökumenische Leitidee gipfelt heute in der "utopischen Vision" einer mit vereinten menschlichen Kräften zu schaffenden Weltfriedensgemeinschaft aller Rassen, Religionen und Ideologien. Sie verkennt damit die heilsgeschichtlichen Aussagen über das Kommen des Reiches Gottes. Eine weltverhaftete Kirche, die diese Gabe der Wiederkunft Christi eigenmächtig vorwegnehmen will, wird dem Antichrist den Weg bahnen.
Jesus lehrt uns zu unterscheiden:

So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott was Gottes ist!
(Mk 12,17)

Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen ...
(Joh. 18,36).

IV. Die Einflusskraft der ideologischen Ökumene
Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge. Dem widerstehet, fest im Glauben, und wisset, dass eben dieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen.
(1Petr 5,8-9)

These 10: Ökumenismus als Irrgeist
Die "utopische Vision", die viele in der Ökumene verzaubert, ist nicht nur eine falsche, vom Menschen erdachte Lehre. Sie ist zugleich eine Geistesmacht (vgl Luk 4,5-7). Jeden, der sich auf sie einlässt, steckt sie an und verändert fast unbemerkt sein geistliches Bewusstsein.

Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel
(Eph 6,10.12).

These 11: Ökumenismus als Eroberungsstrategie
Das ideologisierte "Evangelium" wird mit großem Geschick unter allen Kirchen und christlichen Gemeinschaften der Erde verbreitet. Die "utopische Vision" verlangt, dass sie alle für die Einreihung in die ökumenische Bewegung in Richtung auf eine Welteinheitsgemeinschaft gewonnen werden. Die dabei auf allen Kontinenten zu beobachtenden Methoden erscheinen wie Glieder eines weltumspannenden Gesamtplanes.

Wir sollen nicht mehr Unmündige sein, wie auf Wellen hin- und hergeworfen und umgetrieben von jedem Wind der Lehre durch das trügerische Spiel der Menschen, durch die Hinterlist der Methoden der Irreführung
(Eph 4,14).

V. Die Bekennende Gemeinde antwortet der Ökumene
Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme!
(Offb 3,11).

These 12: Geistesunterscheidung und Widerstand, Sammlung und Sendung
In festem Vertrauen auf die großen Verheißungen unseres Herrn für die ihm treu bleibende Gemeinde, und mit nüchternem Blick auf ihre schwere Bedrohung durch einen falschen Geist rufen wir unsere Brüder und Schwestern in aller Welt auf: Lest eure Bibel, damit ihr Tag um Tag durch das Wort der Wahrheit in Christus eingewurzelt werdet!
Erkennt die geistliche Gefahr, die heute durch die Verfremdung des Evangeliums auch in Gestalt der ökumenischen Bewegung auf euch zukommt!
Fordert euere Kirchen und Missionsleitungen auf, dieser Entstellung des Glaubens öffentlich entgegenzutreten! Vereint euch in weltweiter Bruderschaft des Glaubens, der Fürbitte und des Bekenntnisses! Bezeugt der Welt das wahre Evangelium von Jesus Christus in Wort und Tat, bis er wiederkommt
(Mt 24,12).

In diesem Zusammenrücken - im Hören auf das Wort, im Gebet, in der Liebe und im Leiden schauen wir mit freudiger Erwartung dem wiederkommenden Herrn entgegen. Er ist treu, ER wird euch stärken und bewahren vor dem Argen (2Thess 3,3).
ER wird als der eine Hirte kommen, um seine eine Herde aus der Zerstreuung zu sammeln (Joh 10,16; 11,25; Matth 24,30-31).

IHM sei Lob und Preis in Ewigkeit! Amen


... zur Charismatik

Vorab ein paar Worte ...
Da wir innerhalb der pfingstlich-charismatischen Bewegung auch viele unserer Glaubensgeschwister wissen, fällt es uns gerade aus dem Hintergrund unserer Erkenntnis nicht leicht, hier nun unserer Sichtweise zu diesem Thema in der notwendigen Deutlichkeit zu beschreiben.
Da wir uns aber alle intensiv mit der charismatischen Bewegung bzw. deren Lehren und Praktiken auseinander gesetzt haben - und darüber hinaus ein Mitglied des Impuls-Teams auch selbst lange Zeit Charismatiker war, möchten wir dennoch im folgenden unsere Sicht zur charismatischen Bewegung und deren Lehren und Praktiken klar und deutlich bekannt geben. Zugleich möchten wir aber auch nochmal besonders betonen, dass es nicht unsere Absicht ist, andere Menschen damit anzugreifen oder gar zu verletzen!!!

Sichtweise zur Charismatik ...
Generell teilen wir hinsichtlich der pfingstlich-charismatischen Bewegung und ihrer Lehren und Phänomene jene grundsätzliche Einschätzung, wie sie auch in der Berliner Erklärung von 1909 bereits zum Ausdruck gebracht wurde.
Hinsichtlich jener - in dieser Bewegung häufig anzutreffenden Lehren und Praktiken möchten wir uns von folgenden Dingen klar und deutlich distanzieren:

- Lehre des sog. "Wohlstandsevangeliums"
- Lehre des "geistlichen Todes Jesu" (JDS)
- Lehre der "Königreichs-Theologie"
- Lehre und Praxis der "Geistestaufe als zweites Erlebnis"
- Lehre und Praxis der "Wiederherstellung des Apostelamts"
- Lehre und Praxis der "Wiederherstellung des Prophetenamts"
- Lehre und Praxis der "geistlichen Kriegsführung"
- Lehre und Praxis des "Befreiungsdienstes"
- Lehre und Praxis der "inneren Heilung"
- Lehre und Praxis der "Visualisierung"
- Lehre und Praxis des "Gabentransfers"
- Praxis der "Zungenrede"
- Praxis des "Ruhen im Geist"
- Praxis des "Lachen im Geist"
- Praxis des "Tanzen im Geist"
- Praxis der "Trunkenheit im Geist"
- Praxis der "Proklamation mit Fahnen und Bannern"

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Als problematisch sehen wir darüber hinaus die häufig anzutreffende Überbetonung und Instrumentalisierung des sog. "Heilungsdienstes", die Funktionalisierung des Lobpreises, sowie der besonderen persönliche Führung durch "Prophetie" oder durch "Visionen".
Als biblisch nicht haltbar sehen wir die - in dieser Bewegung häufig proklamierte Vision der "endzeitlichen Massenerweckung" und der "endzeitlichen triumphierenden Gemeinde".
Im Hinblick auf manche "besondere Wirkungen" innerhalb dieser Bewegung teilen wir zwar die Meinung, dass viele persönliche Erfahrungen und Phänomene letzlich auf seelische Reaktionen einer bewußt und gezielt herbeigeführte Stimmung zurück zu führen sind (z.B. durch besondere Lobpreismusik), durch welche die seelische Ebene des Menschen besonders angesprochen wird.
Dennoch gibt es innerhalb dieser Bewegung offensichtlich auch übernatürliche Phänomene, welche als eine Form von "seelischer Reaktion" nicht mehr erklärbar - und daher dem wirken eines Geistes zuzuordnen sind. Hier ist vor allem der sogenannte "Toronto-Segen" zu nennen. Die Auswirkungen und Früchte diese Geistes lassen uns jedoch in jener Beurteilung der Geister - zu welcher uns Gottes Wort aufruft (vgl. 1. Joh 4,1) - unmöglich zu jener Erkenntnis kommen, dass es sich hier um ein Wirken des Heiligen Geistes handeln könnte. Daher distanzieren wir uns scharf vom jenem Geist und seinen Früchten, welcher durch diesen "Segen" vermittelt wird.