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Seite 6 von 6 ... zur Charismatik
Vorab ein paar Worte ...
Da wir innerhalb der pfingstlich-charismatischen Bewegung auch viele unserer Glaubensgeschwister wissen, fällt es uns gerade aus dem Hintergrund unserer Erkenntnis nicht leicht, hier nun unserer Sichtweise zu diesem Thema in der notwendigen Deutlichkeit zu beschreiben. Da wir uns aber alle intensiv mit der charismatischen Bewegung bzw. deren Lehren und Praktiken auseinander gesetzt haben - und darüber hinaus ein Mitglied des Impuls-Teams auch selbst lange Zeit Charismatiker war, möchten wir dennoch im folgenden unsere Sicht zur charismatischen Bewegung und deren Lehren und Praktiken klar und deutlich bekannt geben. Zugleich möchten wir aber auch nochmal besonders betonen, dass es nicht unsere Absicht ist, andere Menschen damit anzugreifen oder gar zu verletzen!!! Sichtweise zur Charismatik ... Generell teilen wir hinsichtlich der pfingstlich-charismatischen Bewegung und ihrer Lehren und Phänomene jene grundsätzliche Einschätzung, wie sie auch in der Berliner Erklärung von 1909 bereits zum Ausdruck gebracht wurde. Hinsichtlich jener - in dieser Bewegung häufig anzutreffenden Lehren und Praktiken möchten wir uns von folgenden Dingen klar und deutlich distanzieren:
- Lehre des sog. "Wohlstandsevangeliums" Hintergrundinformationen zum Thema könnt ihr euch hier als PDF Datei zum lesen herunterladen
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Als problematisch sehen wir darüber hinaus die häufig anzutreffende Überbetonung und Instrumentalisierung des sog. "Heilungsdienstes", die Funktionalisierung des Lobpreises, sowie der besonderen persönliche Führung durch "Prophetie" oder durch "Visionen".
Als biblisch nicht haltbar sehen wir die - in dieser Bewegung häufig proklamierte Vision der "endzeitlichen Massenerweckung" und der "endzeitlichen triumphierenden Gemeinde". Im Hinblick auf manche "besondere Wirkungen" innerhalb dieser Bewegung teilen wir zwar die Meinung, dass viele persönliche Erfahrungen und Phänomene letzlich auf seelische Reaktionen einer bewußt und gezielt herbeigeführte Stimmung zurück zu führen sind (z.B. durch besondere Lobpreismusik), durch welche die seelische Ebene des Menschen besonders angesprochen wird. Dennoch gibt es innerhalb dieser Bewegung offensichtlich auch übernatürliche Phänomene, welche als eine Form von "seelischer Reaktion" nicht mehr erklärbar - und daher dem wirken eines Geistes zuzuordnen sind. Hier ist vor allem der sogenannte "Toronto-Segen" zu nennen. Die Auswirkungen und Früchte diese Geistes lassen uns jedoch in jener Beurteilung der Geister - zu welcher uns Gottes Wort aufruft (vgl. 1. Joh 4,1) - unmöglich zu jener Erkenntnis kommen, dass es sich hier um ein Wirken des Heiligen Geistes handeln könnte. Daher distanzieren wir uns scharf vom jenem Geist und seinen Früchten, welcher durch diesen "Segen" vermittelt wird. |
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