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Er trocknet deine Tränen ! PDF Drucken E-Mail
»Auch das noch!« Kennst du solche Situationen, in denen du nur noch Fragen hast und keine Antwort weißt? Ach, wie wertvoll wäre jetzt ein tröstendes Wort vom HERRN. Wie hilfreich der Zuruf aus Gottes Wort: »Verzage nicht! Fürchte weder Sturm noch Wellen. Solange der Herr Jesus mit im Boot ist, wird es nicht untergehen!« Aber unser Herz will sich nicht so recht trösten lassen. Unruhig durchblättern wir die Bibel und finden Worte, die uns einmal in bestimmten Situationen viel zu sagen hatten. Und jetzt? Welches Verheißungswort darf ich nun für mich in Anspruch nehmen? Doch die aufgescheuchte Seele sucht vergeblich den Anker der Ruhe. In solch einer Situation bin ich unverhofft auf die Frage gestoßen, die Elifas einmal seinem arg geplagten Freund Hiob gestellt hat: »Sind dir die Tröstungen Gottes zu wenig?« (Hiob 15,11).
Zu wenig? Ist es zu wenig, wenn er, der lebendige HERR, Ruhe gebietet und Frieden verheißt? Ist es zu wenig, wenn er, der Allmächtige, dir seine göttliche Zusicherung gibt: »Ich werde dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen?« (Josua 1,5). Ist es zu wenig, wenn Gott seine Engelscharen aussendet, um dich auf dem Weg der Nachfolge JESU zu bewahren? (Hebräer 1,14). Kommen dir die wunderbaren Verheißungen Gottes etwa wie alte, abgegriffene Münzen vor, die ihre Zahlkraft verloren haben? Tröstet Gott etwa mit Dunst, wie es die Welt tut? Sind nicht Gottes Verheißungen JA und AMEN? (2. Korinther 1,20). Wollen wir etwa der Schlange unser Ohr leihen, die uns immerfort zuzischt: »Sollte Gott gesagt haben ...?« (1. Mose 3,1). Und wie oft genau das dem Teufel gelingt, wissen wir selbst am besten. Daran wollen wir festhalten: Gerade den Schwachen und allen, denen ihr Versagen Not macht, gilt Gottes herzliches Erbarmen. Gerade den Niedergeworfenen, Einsamen, Witwen und Waisen hat er seine väterliche Fürsorge zugesichert. Hält er seine Augen nicht über jenen offen, die seinen Namen tragen, weil sie durch das Blut Jesu von Sünde und Schuldreingewaschen sind? Ist es nicht der HERR selbst, der dir und mir in den Fluten des Lebens die Hand reicht und uns aus dem Verderben herausholt? Ist es nicht Gott, der bei Nacht Lobgesänge gibt, obwohl kein Stern leuchtet (Apostelgeschichte 16,25)?
Ist es nicht der HERR selbst, der Wunden verbindet und Tränen trocknet (Offenbarung 21,4)? Nein, die Tröstungen Gottes sind uns nicht zu wenig! Darum lass uns nicht so töricht sein und den Trost Gottes für gering achten! Er wird auch deine Angelegenheit, die dir im Augenblick viel Kummer bereitet, zum guten Ende bringen. Selbst wenn dein Leben im Moment einer Bruchbude gleicht, wird er Ordnung in dein Chaos bringen. Und am Ende wirst du sagen: »Nein, HERR, dein Trost war mir nicht zu wenig! Danke, dass du mich getröstet hast.«Den Widersachern aber und den Feinden des Kreuzes Christi werden einmal die Augen vor Gottes heiligem Angesicht voller Entsetzen aufgehen. Nimm du jedoch die Tröstungen Gottes wieder ganz neu dankbar in Besitz. Erfreue dich daran. Und hast du siegreich diese Wegstrecke überwunden, wirst du imstande sein, auch andere durch den Trost aufzurichten, den du selbst vom HERRN empfangen hast.

© Missionswerk Werner Heukelbach, 51700 Bergneustadt

Ein Wort soll dir noch zugesungen werden - Ein Tröstendes Lied im WMV Format "An deiner Hand in ein neues Land"

hier kannst du dir das Lied, welches von Geschwistern aus Oranienburg (Lehnitzstrasse) gesungen wurde, Anhören, bzw. Downloaden

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