| Die Relativierung der Bibel ... |
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Immer wieder flackert die Diskussion um die Heilsfragen in der Bibel auf. Man will, nachdem die Bibel in ihrer historischen Echtheit in Frage gestellt wurde, doch nicht ganz aufgeben. Also lässt man noch die Heilsfragen, die die Errettung des Menschen betreffen, noch als Wahrheit stehen (2) Jesus hat selbst gesagt, dass wir ihn in der Schrift suchen können (Joh. 5,39), und zwar in der ganzen Schrift und nicht nur in bestimmten Teilen.
Wie will man überhaupt die Heilsfragen von ihren historischen Zusammenhängen trennen?! Stehen nicht vielmehr die Heilsfragen inmitten eines geschichtlichen Umfangs?! Steht nicht die Prophetie inmitten geschichtsträchtiger Ereignisse?! Wenn die Bibel in ihren historischen Aussagen irren kann, wer verbürgt uns, dass sie sich dann nicht in ihren Heilsfragen irrt?! Das Ende der B i b l i o l o g i e ist absehbar, in dem Sinne, dass die Bibel nicht mehr Gottes Wort ist. Sie ist nur noch in ihren Heilsfragen gültig. Damit aber verliert sie ihre eigentliche Autorität. Der mündig gewordene Mensch löst sich von der Autorität der Bibel.
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