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Heilsgewißheit

"Verflucht sind diejenigen, die da sagen, sie seien ihres Heils gewiß!" Dieser Beschluß ist auf dem Konzil zu Trient 1547 gefaßt worden (Ebd.: Heilsgewißheit: Konzil zu Trient 1547. Seite 833). Auf dem II. Vatikanischen Konzil 1962 wurde er bekräftigt. Auf Grund dieser Erklärung kommt man dann allerdings zu einer erstaunlichen und für die Römisch-Katholische Kirche sehr unangenehmen Feststellung: Nach ihren eigenen Worten gibt es kein Heil außerhalb der Kirche, aber, seit dem Konzil zu Trient, auch kein Heil. durch die Kirche. Denn, niemand kann seines Heils gewiß sein, auch kein Katholik. Die Römisch-Katholische Kirche kennt den Weg zum Heil also nicht, sie vermutet ihn nur.

Tun wir jetzt einen ganz kurzen Blick in die Geschichte der Römisch-Katholischen Kirche. Schon sehr früh erlangte der Bischof von Rom eine Vorrangstellung vor den anderen Bischöfen. In der Zeit von 250-600 folgte dann die Entwicklung zur römischen Reichskirche. Theodosius d. Gr. ernannte um 381 das Christentum zur Staatsreligion. Aber die Führer der Kirche verfolgten höhere Ziele. 1073 wurde Hildebrand Papst mit dem Namen Gregor VII. Sein Ziel war die unumschränkte Herrschaft des Papstes in der Kirche und im weltlichen Bereich. Papsttum und Kaisertum sollten sich zueinander verhalten wie die Sonne zum Mond. Das entspricht ganz und gar nicht den Gedanken Gottes. Jesus Christus wird einmal der absolute Herr sein, aber in der jetzigen Zeit gilt noch Sein Wort: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt."

 



 
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