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Seite 12 von 14 Marienverehrung Der Name "Muttergottes" (Ebd.: Maria Mutter Gottes: 2. Vatikanisches Konzil 1964. Seiten 491 und 495) ist eine Beleidigung Gottes. Gott ist der einzige, dessen Existenz auf niemanden zurückzuführen ist, der von Ewigkeit her gewesen ist. Jetzt von einer Mutter Gottes zu sprechen, ist eine Lästerung. Das Neue Testament gibt nicht die geringste Veranlassung, Maria die Mutter Gottes zu nennen, sie anzubeten, oder ihre Vermittlung zu erbitten. Am Kreuz hat der Herr Jesus eindeutig und endgültig von ihr als Seiner Mutter Abschied genommen, als Er sie der Obhut des Johannes übergab. "Als nun Jesus die Mutter sah und den Jünger, den er liebte, dabeistehen, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann spricht er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm der Jünger sie zu sich" (Johannes 19,26). Von Maria wird nur in den Evangelien berichtet und einmal in der Apostelgeschichte. In allen Briefen kommt ihr Name nicht mehr vor, nicht einmal in Galater 4,4, wo Paulus schreibt: "Als aber die Fülle der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau." Warum schreibt Paulus: "geboren von einer Frau?" Warum nicht: "Geboren von der Jungfrau Maria?" Paulus hat immer alles getan, was in seiner Macht stand, um Menschen den Weg zum Heil zu zeigen, aber Maria hat er kein einziges Mal erwähnt. Er hat immer Christus gepredigt, aber nicht Maria. Erst seit dem vierten Jahrhundert nimmt Maria unter den Heiligen eine Sonderstellung ein.
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