| Was ist Ökumene? |
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Das Wort "Ökumene" im Neuen Testament Luk. 2:1: Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus Ökumene ausging, daß die ganze geschätzt würde. Luk 4: 5-6: Und der Teufel führte ihn hinauf auf einen hohen Berg und zeigte ihm alle Ökumene Reiche der ganzen in einem Augenblick und sprach zu ihm: Alle diese Macht will ich dir geben und ihre Herrlichkeit, denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie wem ich will. Luk 21:26: Und die Menschen werden verschmachten vor Furcht und vor Warten der Ökumene Dinge, die da kommen sollen über die ganze; denn auch der Himmel Kräfte werden ins Wanken kommen." Aus Platzgründen seien hier die weiteren Bibelstellen, bei denen das Wort "Ökumene" erscheint, aufgelistet: Apg 11:28; Apg 17:6; Apg 17:31; Apg 19:27; Apg 24:5; Röm 10:18; Hebr. 1:6; Hebr 2:5; Offb 3:10; Offb 12:9; Offb. 16:14.
Wenn wir diese Bibelverse, auch in ihrem textlichen Zusammenhang, aufmerksam gelesen haben, kommen wir zu dem Ergebnis: Das Wort "Ökumene" wird im Neuen Testament durchweg ohne irgendwelche theologische Bedeutung verwendet.
1. zur ganzen (bewohnten) Erde gehörig oder sie vertretend Als die Weltreiche des Ostens vom römischen Reich abgelöst wurden, bezeichnete man dieses römische Imperium mit dem Wort "Ökumene" (vgl. Luk 2:1). Der römische Kaiser galt als "der gute Gott der Ökumene, ihr Heiland und Wohltäter". "Ökumene" war also die weltweite Zivilisation unter dem Schutz und der Herrschaft des römischen Kaisers. Als sich dann im zweiten und dritten Jahrhundert aus den ursprünglich verfolgten christlichen Gemeinden eine von imperialer römischer Gewalt geförderte Kirche entwickelte und jeder Bürger Christ sein mußte, ergab sich eine Deckung der Begriffe "Ökumene" und "Kirche". Das Bündnis zwischen dem Reich und Kirche - vom Neuen Testament her gesehen eine überaus fragwürdige Entwicklung. Diese vom biblischen Wort her unheilvolle, dem Geist Christi widersprechende Entwicklung darf bei der Beurteilung von "Ökumene", wie sie sich heute darstellt, nicht aus dem Blickfeld verloren werden. Der römische Kaiser Konstantin (306 - 337), der das Christentum im Jahre 313 zur gleichberechtigten Staatsreligion erklärte, verfolgte zwei Ziele, die er in einem Brief niederschreiben ließ:
Im weiteren Geschichtsverlauf wurden unzählige treue Zeugen Jesu Christ das Opfer brutaler Intoleranz von Seiten der römisch geprägten "Ökumene". Quelle: Analyse zum Thema Ökumene/ Arndt Schmid
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