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Die Verdorbenheit des Menschen PDF Drucken E-Mail

Auszug aus der Predigt „The Greatest Words of Scripture“ ( Paul Washer)


Hitler war keine Anomalie. Hitler war kein Phänomen. Hitler war das, wozu jeder in diesem Raum das Potenzial hat, zu sein. Und nicht nur das, ihr müsst verstehen, dass selbst in all der Bösartigkeit von Hitler, Hitler immer noch von der Gnade Gottes gebremst wurde. Und wisst das: Wenn Gott in seiner Gnade nicht dich in deinem unbekehrten zustand bremsen würde, dann würde Hitler vergleichen mit dir wie ein Chorjunge aussehen. Was wir nicht verstehen, ist, was die Schrift über den Menschen lehrt. Menschen sind böse. Du sagst: Damit stimme ich nicht überein. Das ist, weil du genug Christentum mitbekommen hast, hier zu sein, aber du glaubst der Bibel nicht. Die Schriften zeugen gegen DICH. Und alle Menschen. Wir sind mit dem Bösen in uns geboren. Und wir sind böse. Musst du einem Kind beibringen, zu lügen? Musst du einem Kind beibringen, egoistisch zu sein? Musst du einem Kind beibringen selbstsüchtig zu sein? Musst du einem Kind beibringen, brutal zu anderen Kindern zu sein? Das lernen sie selbst.

Lass sie laufen und erziehe sie nicht und schau, was du in 10 Jahren dann hast. Ein Monster. Warum? Weil, was die Schrift sagt, wahr ist! Und du hältst deine Ohren zu und sagst: Ich will es nicht hören, ich will es nicht hören. In derselben Weise, wie ein Krebskranker seine Krankheit verleugnet und dem Arzt sagt: Ich will es nicht hören, ich will es nicht hören! Aber indem du dir die Ohren zu hältst, verschließt du dich jedem Heilmittel dafür. Das erste, was du begreifen musst: Alle Menschen sind in Sünde geboren! Und in ihre Sünde gegeben. Und alle Menschen sind als Gott-Hasser geboren. Du sagst: ich habe Gott nie gehasst. Doch, das hast du. Wenn du in deinem unbekehrten Zustand nicht Gott gehasst hast, dann ist die Bibel nicht wahr. Denn die Bibel nennt alle Menschen Gott-Hasser und Feinde Gottes. Aber du sagst: Ich habe Gott geliebt, seitdem ich klein bin. Nein, du hast ein Bild von Gott geliebt, das du mit deinem eigenen Verstand geschaffen hast und die hast geliebt, was du selbst geschaffen hast und wenn jemand zu dir gekommen wäre und den Gott der Schrift aufgezeigt hätte, hättest du gesagt: Ich könnte niemals so einen Gott lieben.  So oft gehe ich zu Menschen und die sagen: Ich habe Gott mein ganzes Leben lang geliebt. Ich sage: Können wir kurz eine halbe Stunde uns zusammen hinsetzen und ich erkläre dir einfach mal eine halbe Stunde lang, was die Christen früherer Generationen geglaubt haben?  Und nach einer halben Stunde wird ein braver Kirchgänger sagen: Das ist nicht mein Gott! Und ich muss sagen: Natürlich ist er es nicht. Aber es ist der Gott der Schrift. Es ist der Gott der Schrift. Lasst uns einen weiteren Blick werfen in Jesaja- Jesaja 64 Vers 6.

Wir sind allesamt geworden wie Unreine und alle unsere Tugenden wie ein beflecktes Kleid. Wir sind alle verwelkt wie die Blätter, und unsere Sünden führen uns dahin wie der Wind.

Ich habe dabei geholfen vor Jahren eine Gemeinde in San Pablo aufzubauen in der Nähe der kolumbischen Grenze am Amazonas und da war eine Siedlung von Lepra-Kranken. Habt ihr jemals Lepra gesehen? Habt ihr das mal gerochen? Wenn ich einen Lepra-Kranken der schlimmsten Art bringen würde, es gibt wohl 3 verschiedene Arten, dann würdet ihr ihn riechen, bevor er vom Parkplatz ins Gebäude gekommen ist. Wenn er hier hereinkommen würde, wäre er eine Masse verrottenden Fleisches. Körperflüssigkeit, Eiter und Blut. Als er sagt: Wir alle sind wie unrein geworden, dann spielt Jesaja möglicherweise auf Lepra an. Und all ihr guten Leute sagt: Wir müssen etwas dagegen tun und ihr geht nach Kansas City in den exklusivsten Shop und ihr kauft die feinste Seide, die ihr finden könnt. Und ihr nehmt diese Seide und bringt sie her und ihr wickelt den Mann vollständig in dieser Seide ein und sagt: Bravo, schaut, was wir getan haben! Wir haben den Tag gerettet, wir haben ihn ansehnlich gemacht! Aber diese Seide liegt auf dem Fleisch nur ein paar Sekunden und die Verrottung dieses Körpers fängt an durch diese gute Seide zu bluten. Und die Seide wir so verrottet wie der Mann selbst. Das ist, warum all unsere guten Werke wie dreckige Kleider vor Gott sind. Denn wir selbst haben vor der Bekehrung haben wir ein Herz aus Stein, ein Gott hassendes Herz. Ein Herz des Bösen, geboren in Sünde in die Sünde gegeben. Das ist das Zeugnis der Schrift. Manche von euch, die 60 oder 70 Jahre alt sind. Ihr hörtet solches Predigen ständig als ihr Kinder wart. Aber nun scheint es, dass die nachfolgenden Generationen die Wahrheit nicht ertragen können. Sie wollen lieber verführt sein und von sich selbst gut denken.

Aber ein Mann, der seine Krankheit nicht akzeptiert, der wird nicht geheilt werden! Ein Mann der nicht all seine Hoffnungen zerstört hat bezüglich seiner eigenen Selbstgerechtigkeit, Verdienst und Werken, kann nicht zu Christus kommen. Wir müssen erkennen, dass wir chancenlos sind und es nur einen Retter gibt und sein Name ist Jesus. Wir gehen zurück in den Römer Kapitel 3 Vers 10. Da steht:

«Es ist keiner gerecht, auch nicht einer;

Das Wort gerecht meint in einer Weise  „fehlerlos“ . Es spricht von einem Standard. Um gerecht zu sein, muss man perfekt einen bestimmten Standard erfüllen. Wenn du diesen fehlerlosen Standard nicht erreichst, dann bist du verdreht, falsch, pervertiert. Der Standard ist Gottes Wesen und Gottes Gesetz und die Bibel sagt, dass niemand Gottes Standard, seine heilige Natur erfüllt hat, niemand hält Gottes heiliges Gesetz. Wir alle sind verdreht und ausgerenkt. Es heißt auch:

es ist keiner verständig, keiner fragt nach Gott;

Wenn du jemals wirklich Gott gesucht hast, dann nur, weil Gott dich zuerst gesucht hat. Es heißt:

alle sind abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; es ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer!

Wie viele Menschen, selbst wenn sie in den christlichen Kreisen unterwegs sind, werden dir erzählen, dass sie in den Himmel kommen, weil sie nicht sooooo schlecht sind! Sie kommen in den Himmel, weil sie gut sind. Aber was sagt die Schrift?

Es ist keiner gut, auch nicht einer;

Ich will Menschen total demütigen. Ich will, dass die Menschen sehen, wer sie wirklich sind. Dass wir, wenn wir über Gottes Liebe und über die Sendung seines einzigen Sohnes sprechen, Menschen aus schreien: Amazing Grace how sweet the sound ( Anmerkung des Übersetzers, sehr bekanntes englisches Lied über die Gnade Gottes )  Vor ein paar Jahren war ich in Peru und jemand und jemand schickte mir eine Kassette mit Amazing Grace. Ich habe mich so gefreut. Ich liebe das Lied und ich tat sie in meinen kleinen Kassettenspieler und nach dem ersten Vers, nahm ich die Kassette raus uns warf sie weg. Wollt ihr wissen, warum? Denn ich hörte: Wunderbare Gnade, wie schön der Klang, die so einen Menschen wie mich gerettet hat. Wisst ihr. Früher hieß das einmal „einen Sünder wie mich“ und davor hieß es „ein armes Wesen wie mich“ und davor „einen Wurm wie mich“

Schaut her. Von Generation zu Generation scheint der Mensch besser zu werden. Menschen brauchen keinen Retter. Arme Wesen dagegen schon. Und wenn man die Bosheit der Menschen verschweigt, dann nimmt man dem Evangelium seine Herrlichkeit. Habt ihr euch je gefragt, warum manche Menschen, die Mörder, Drogensüchtige und Huren und so was waren, diese Leute nach ihrer Bekehrung  mit so einem speziellen Eifer für Gott ausgestattet sind? Weil sie nicht von einem Club, einer religiösen Denomination, einem religiösen Leben kamen, wo jeder vorgibt, moralisch zu sein und Gottes Liebe ganz arg zu verdienen. Sie kamen aus dem tiefsten Dreck und als sie von der Liebe Gottes hörten, explodierten ihre Herzen. Lasst uns über Gottes Antwort reden. Gott ist zornig.   Und du sagst: Das mag ich nicht. Das solltest du! Ich nehme eine Zeitung und setze mich neben dich.  Ich schau in die Zeitung mit einem Lächeln und zwinkere: Hey! Hast du DAS gelesen? Ein Pädophiler hat sechs Jungen missbraucht. Voll witzig, schau mal her. Was würdest du über mich sagen? - Du sagst: Du bist krank, geht’s dir noch gut? Du solltest das lesen und so wütend werden – Oh, sollte ich? Aber Gott hat kein recht, wütend zu sein? Jeden Tag sieht er die Verdorbenheit dieser Welt, jeden Tag sieht er den Dreck, den Mord, die Verbrechen und alles andere, aber deiner Rechnung nach, hat Gott kein Recht zornig zu sein? Ich sag dir: Er ist zornig, er ist so zornig, dass an dem Tag, an dem er seine Gnade zurückzieht und er die Welt richtet, die Großen dieser Welt nach Bergen schreien, um sich unter ihnen zu verstecken vor dem Zorn des Lammes. Was würdest du von einem Gott denken, der Ausschwitz sieht und apathisch und teilnahmslos ist? Wer könnte Hitler eine Umarmung geben? Wer kann die USA sehen, wie sie tausende von ungeborenen Kindern töten und sagen: Ich bin in Ordnung und du bist in Ordnung. Er ist zornig und wenn er nicht zornig wäre, wäre unmoralisch, genau wie ich, wenn ich eine schreckliche Zeitungsmeldung lesen würde und lachen würde oder „neutral“ eingestellt wäre. Und sage: Jeder so wie er mag. Wir sind alle frei. Du würdest mich anschauen und sagen: Du bist krank, du solltest wütend sein! Wie viel wütender sollte Gott sein? Nicht nur über die Hitler dieser Welt, sondern auch über DICH!

Das Gesetz sagt: Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Gesetz geschrieben steht, was angeordnet ist zu tun. Wisst ihr, was es heißt, unter einem Fluch zu stehen? Das ist so brutal. Ihr müsst durch das ganze alte Testament, es ist einfach grausam. Ihr müsst das Nacht für Nacht studieren um es zu fassen. Wie kann man Menschen mitteilen, was es bedeutet, dass Gott dich verflucht? Es heißt zuerst:

Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Gesetz geschrieben steht, was angeordnet ist zu tun.

Das bedeutet. Vor eurer Bekehrung seid oder wart ihr unter dem Fluch Gottes. Wisst ihr, was es bedeutet, unter dem Fluch Gottes zu sein? Das ist die einzige Art, wie ich es definieren kann: Es bedeutet, dass der Sünder so sündenverseucht ist und so ekelerregend  und böse und abscheulich ist, nicht nur vor einem Heiligen Gott, sondern auch einem heiligen Himmel, dass das letzte, was der Sünder hört, wenn er seinen ersten Schritt in die Hölle tut, der Applaus der ganzen Schöpfung ist, dass er die Erde von ihm befreit hat.

Aber die Schrift sagt: Dass Christus uns erlöst hat vom Fluch des Gesetzes. Er wurde ein Fluch für uns. Seht ihr nicht? Du sagst: Bruder Paul, mein Herz ist so hart, dass ich nicht weinen kann. Dann weine um dein verhärtetes Herz! Er wurde zum Fluch, ein elendiges Wesen, eine Übel.

Und jetzt lasst uns den Garten für einen Moment betrachten. Vater, lass diesen Kelch an mir vorbeigehen. Lass diesen Kelch an mir vorübergehen! Tropfen von Blut! Schweiß von seiner Stirn! Vater! Lass diesen Kelch an mir vorübergehen! Diese Prediger! Sie sagen: Jesus wollte nicht an dieses römische Kreuz gehen! Das ist eine Lüge! Diese charismatischen Prediger: Jesus hatte Angst vor dem Teufel! Blasphemie! Oh, dieses römische Kreuz, diese Peitsche. Jesus hatte Angst davor. Absurd! Lasst mich eine Frage stellen: Ich will, dass ihr da nur einem Moment darüber nachdenkt! Nach dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi, seit jener Zeit, schätzt man, dass bis heute fünfzehn Millionen Menschen für ihr Bekenntnis des Glaubens an Jesus Christus sterben mussten. Sie starben als Märtyrer! In der frühen Gemeinde bis zu den Zeiten der Puritaner und der Reformation... lasst uns mal auf die frühe Gemeinde als Beispiel beschränken. Viele der Nachfolger Jesu wurden gekreuzigt! Nicht nur gekreuzigt, sie wurden verkehrt herum gekreuzigt! Nicht nur verkehrt herum gekreuzigt, sondern auch mit Pech bestrichen und angezündet um Licht für die Straßen von Rom zu schaffen. Aber viele der Nachfolger Christi, die in Ketten waren und zur Kreuzigung geführt wurden, sangen Lobeshymnen voll Freude. Glaubt ihr ehrlich, dass unser Erlöser in einem Garten kauert und Angst hat vor einem hölzernen Kreuz, obwohl viele seiner Jünger an einem Kreuz starben und dabei voll Freude im Herzen. Denkt ihr, dass der Führer unserer Erlösung so schwach ist? Denkt nach, Leute, denkt nach!

Jesus hatte nicht Angst vor einem Kreuz oder einem Nagel oder vor einem Speer oder einer Dornenkrone!

Was war in jenem Kelch? Ich vergesse das nie, an einer reformierten Schule, theologisch gesehen, vor ein paar Jahren, da ging ich da hin und ich sagte: Gut, ihr habt mich eingeladen, hier zu predigen. Man sagte: Sie werden vor Zuhörern predigen. Ich sagte: Wunderbar. Wie alt? - Kindergartenalter bis 18 Jahre. - Ich werde über Versöhnung sprechen. Denkt ihr nicht, dass das ein wenig problematisch ist? Sie sagten: Das wird kein Problem sein, Mr. Washer. Nun ging ich da raus und als ich predigte, da hielt ich an und fragte: Was war in dem Kelch? Was war es, das Christus zum zittern brachte? Und ich werde nie vergessen, wie dieses kleine acht-jährige Mädchen seine Hand erhob. Und ich sagte: Ja – und sie stand auf, so neben ihren Tisch und sagte: Mr. Washer: Der Zorn Gottes war in diesem Kelch! Gottes brennender Zorn allem gegenüber, was böse ist. Das war im Kelch. Ein hölzernes Kreuz? Alle Menschen sind unter dem brennenden gerechten Zorn Gottes, wegen ihrer elenden sündigen Verdorbenheit! Jemand musste diesen Zorn herunter Trinken. Jesus Christus trug am Kreuz die Schuld seiner Menschen ( und nicht nur die – Anmerkung des Übersetzers ) und stand an ihrer Stelle. Dann kam all der heilige, gerechte und brennende Zorn Gottes, wie ein helles blendendes Licht, zerschmetternd auf das Haupt von Gottes einzig geborenen Sohn. Habt ihr nie gelesen, dass es den Herrn, Jahwe, gefiel, ihn zu zerschlagen? Ihn zu Pulver zu zermahlen. Stellt euch für einen Moment einen Damm vor, der zehntausend Kilometer lang und hoch ist. Und du stehst unterhalb von diesem Damm eine Meile vom Damm entfernt. Und plötzlich innerhalb von einer Sekunde ist der ganze Damm weggezogen und all das Wasser kommt zerschmetternd auf dich nieder, aber gerade, bevor es dich trifft, öffnet sich der Boden und schluckt es herunter.

Und so traf der Zorn Gottes, der eigentlich Menschen bestimmt war, den Sohn Gottes und der Sohn Gottes nahm den Kelch aus der Hand seines Vaters und er trank jeden Tropfen und als er fertig war und aus schrie: Es ist vollbracht, da drehte er den Kelch um und kein einziger Tropfen war mehr im Kelch. Er hat es alles getrunken. Wenn ich diesen Kelch zusammenfassen würde im alten Testament, dann würde es so ähnlich wie das klingen: Gott sagt: Wegen der Boshaftigkeit und Rebellion der Nationen, werde ich ihnen die volle Kraft meines Zornes schicken. Ich werde ihnen meinen Kelch geben, ich werde sie zwingen zu trinken und sie werden ihn trinken und taumeln und sterben. Aber an jenem Holz trank Christus den Kelch. Ihr habt die Geschichte von Abraham und seinem Sohn gehört.  Geh zu jenem Berg und opfere deinen einzigen Sohn. Abraham geht im Gehorsam zu jenem Berg. Er bindet seinen Sohn fest. Es scheint, dass sein Sohn sich nicht wehrt. Und er alte Mann holt das Messer und legt seine Hand an die Stirn seines Sohnes und als er zuschlagen will, wird er gehalten. Gott wird für das Opfer sorgen. Und ihr sagt: Was für eine wundervolle Geschichte, da war dieses Tier, das an seinen Hörnern in der Falle im Busch hing. Was für ein wunderbares Ende für die Geschichte. Das war nicht das Ende. Es war die Unterbrechung. Hunderte Jahre später auf einem Hügel, genannt Golgatha, legte Gott der Vater seine Hände auf den Kopf seines einzig geborenen Sohnes und er schlachtete ihn. Jemand musste sterben. Seht ihr, das ist das Kreuz, das all diese modernen Prediger hinten im Laden  verstecken, anstatt es ins Schaufenster zu stellen. Weil es etwas schändlich, erschreckend und schrecklich Ding ist. Und manche von euch schauen sich gegenseitig an: Ich habe so etwas noch nie gehört. Absolut und deswegen hat das Kreuz so wenig Kraft in eurem Leben.

Das ist eine erschreckende und schändliche Sache. Nicht so ein Ding, das du an deinem Hals trägst. Jemand musste sterben und der Gerechtigkeit musste genüge getan werden. Um Liebe zu zeigen, musste erst die Sünde beiseite geschaffen werden. Und es gab nur einen Weg, das zu tun. Der Tod des einzig geborenen Sohnes Gottes. Er starb.Und seht ihr. Das ist, worum es im christlichen Leben geht. Paulus sagt er in Römer Kapitel 12, er drängt, er sagt: ich bitte euch dringendst: Wie ein Hirte seine geliebte Herde vorantreiben würde. Ich bitte euch- Was zu tun? - daß ihr eure Leiber darbringet als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer. Aber Paulus gibt uns die Motivation. Er sagt: Legt euer Leben aufgrund der GNADE Gottes nieder. Worüber redet er? Das, was euch motivieren sollte, euer Leben für Christus niederzulegen sind die Gnaden Gottes. Aber die Gnaden Gottes beziehen sich im Römer Kapitel 12 auf die ersten 11 Kapitel. In den ersten 11 Kapiteln erklärt Paulus alles, was Gott für uns in Jesus Christus getan hat. Und er sagt: Weil Gott all das in Christus getan hat, legt nun euer Leben nieder für ihn. Und je mehr ihr von diesem Kreuz wisst, desto mehr seid ihr hingegeben, euer Leben für ihn niederzulegen.

Er ist nicht mehr länger dieses kleine Anhängsel, das ihr zu eurem Leben dazu setzt um es besser zu machen. Er ist euer Leben. Ihr werdet von ihm verzehrt. Ihr werdet von ihm gefesselt. Jeder Gedanke, jedes Urteil, jedes Wort. Alles, was ihr tut. Warum tust sie das, Sir? Warum tun sie jenes, Sir? Weil Christus sein eigenes Blut für meine Seele vergossen hat. Die Liebe Gottes in Christus hält mich gefangen. Er starb. Gib das Opfer, die Schöpfung ruft es aus! Gib das Opfer, ein Leben um für sie alle zu zahlen. Gib das Opfer, der unschuldige muss geschlachtet werden. Gib das Opfer und bring den Menschen zu Gott zurück. Er starb. Es ist erstaunlich, was der Geist tun kann, wenn er hier ist. Es ist erstaunlich, was nicht getan ist, wenn er nicht da ist. Aber Christus starb. Diese Worte sollten genug sein, um dein Herz in tausend Stücke brechen zu lassen und dich auf den Boden zu werfen und anzubeten. Christus starb. FÜR DICH. Aber Paulus sagt uns, die Schrift sagt uns, dass er nicht tot blieb. Es ist nicht nur der Tod von Jesus Christus, der uns rettet, Es ist auch die Auferstehung von Jesus Christus, die einen großen Teil in jener Geschichte einnimmt. Wenn er tot geblieben wäre, dann wäre nichts mehr gewesen, keine Hoffnung, alles würde in sich zusammenfallen. Aber Gott HAT seinen Sohn verteidigt, dadurch, dass er ihn von den Toten auferweckt hat! Und durch das von den Toten auferwecken hat Gott sein Zeichen gesetzt und uns erzählt und öffentlich dargelegt, dass durch Jesus Christus Auferstehen sein Opfer gültig ist, um damit die Sünden der Menschen zu bezahlen. Christus starb. Christus stand wieder von den Toten auf und Christus steig 40 Tage später zur Rechten seines Vaters auf.

Die alten Vorväter, die Patriarchen der ersten 5 Jahrhunderte, die haben immer den Auffahrtspsalm benutzt. Psalm 24 um die Auffahrt Jesu Christi in den Himmel zu beschreiben. Und damit will ich abschließen. Als Evangelikale verteidigen wir zurecht dauernd die Göttlichkeit Jesu Christi. Aber vergesst das nie. Jesus Christus war Gott. Im vollständigsten Sinne des Begriffes, aber Jesus Christus war auch Mensch im vollständigsten Sinn des Begriffes. Es gibt einen Gott. Und einen Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus. Ein Mensch hat gesündigt. Ein ganzes Menschengeschlecht ist gefallen, ein Mensch muss sterben. Und ein Mensch muss von den Toten wiederauferstehen. Und dann musste dieses lang erwartete Gebet von Hiob beantwortet werden. Eine Leiter, die nur  oben hängt, so verdeutlicht es uns Spurgeon, ist zu nichts nütze. Und eine Leiter, die nicht nach oben reicht wird uns ebenso nichts nützen. Wir brauchen eine Leiter, die von unten nach oben und von oben nach unten geht. Wir brauchen einen Retter, der Gott und Mensch ist. Und dieser Mensch, dieser Gott, dieser Mensch Jesus Christus stand wieder von den Toten auf! Und am 40. Tag fuhr er wieder zur Rechten seines Vaters auf! Und zum ersten mal in der ganzen Geschichte der Geschichte, da stieg ein Mann zu den Toren des Himmels herauf. Und schrie aus, was wir hier ins Vers 7 finden:

Hebet eure Häupter empor, ihr Tore, und erweitert euch, ihr ewigen Pforten, daß der König der Ehren einziehe!

Und der ganze Himmel hinter diesen Toren ist geschockt, es gibt ein Schweigen und Wundern. Letztlich hebt ein Tapferer seinen Stimme zum sprechen: Wer ist dieser König der Ehren? Wer wagt es, zu diesen Toren zu sprechen? Kein Mensch hat es je gewagt, so weit zu kommen. Oder seine Hand an jene Mauer hier zu legen. Wer ist dieser König der Ehren? Und plötzlich schreit der Herr, der Messias, der Christus, der Sohn Gottes, der Mann für uns aus: Es ist der HERR, der Starke und Mächtige, der HERR, der Held im Streit! Hebet eure Häupter empor, ihr Tore, ja, erhebet euch, ihr ewigen Pforten, daß der König der Ehren einziehe! Und zum ersten mal in allen Zeiten, öffneten sich diese Tore für einen Menschen. Er ging durch jene Tore und alles, was je geschaffen wurde, fiel auf sein Angesicht. Heil der Kraft des Namens Jesu! Lasst Engel sich niederwerfen. Bringt das königliche Diadem hervor und kröne ihn, Herr Aller, kröne ihn mit vielen Kronen. Dieses Lamm auf dem Thron. Und ich kann ihn mir vorstellen, wie er kühn zu seinem Vater läuft, es war sein Recht, wie er die Stufen zu jenem Thron emporsteigt, im Vergleich zudem Salomos herrlicher Thron wie Pappe erscheint. Und setzt sich nieder, ohne auch um Erlaubnis zu fragen. Und schaut zu seinem Vater, nicht fragend, sondern zur Bestätigung und sagt: Vater, es ist vollbracht und der Vater sagt: Sohn, es ist vollbracht, in der Tat! Diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt. Gott hat ihm zum Herrn UND Christus aller gemacht.

Denkt nicht, ich würde euch auch nur fragen, Jesus zum Herrn eures Lebens zu machen. Das ist das Lächerlichste, was ich tun könnte. Jesus Christus ist Herr eures Lebens, ob ihr ihm dient oder nicht, ob ihr ihn preist, flucht, ihn hasst oder liebt. Er IST Herr eures Lebens. Denn Gott hat ihm einem Namen gegeben, der über allen anderen Namen ist, so dass sich im Namen Jesus Christus jedes Knie beugen soll und jede Zunge bekennen soll, dass er Herr ist. Manche werden aus der Gnade sich beugen, die euch gegeben wurde, andere werden sich beugen, weil ihre Kniegelenke gebrochen werden von demjenigen, der die Völker mit einem Zepter aus Eisen regiert. Und ich werde mich nicht für diesen Gott der Bibel entschuldigen. Ich komme aus einer langen Linie von Männern. Die meisten von ihnen begraben, aber alle herrlich empfangen in Herrlichkeit, der nicht über die Meinungen der Menschen nachdenkt oder so läuft wie der Rest der evangelikalen Welt. Ich will, dass ihr wisst, dass ein Gott im Himmel ist und er würdig ist allen Lobes, aller Herrlichkeit und Ehre. Und das fordert er auch von euch. Und er hat es möglich gemacht in seiner Herrlichkeit, in seiner Liebe, dass ihr zu ihm kommt. Und er schreit aus: Alle, die durstig sind! Kommt her und trinkt! Alle die hungrig sind, kommt und esst. Warum gebt ihr euer Geld für das, was euch hungrig und unzufrieden lässt.

Kommt und trinkt von mir, sagt er. Wein und Milch. Basierend auf der sicheren Gnade, die ich David erwiesen habe, werde ich euch gut behandeln. Denn meine Wege sind nicht eure Wege, sie sind höher als eure Wege, so wie das Gesäte wächst, weil Wasser darüber gegossen wird, so werden meine Verheißungen, meine Worte nicht versagen. Er befiehlt JEDEM in diesem Raum, Buße zu tun und dem Evangelium zu glauben. Ihn zu suchen, während er noch gefunden werden kann. Bruder Paul. Kann ich gerettet werden? Ich weiß es nicht. Lass mich eine Frage stellen. Vielleicht kamst du hier her, vielleicht hat dich jemand eingeladen.  Und alles, was du getan hast, war auf deine Uhr zu schauen und zu fragen, wann das vorbei sein wird. Deine Gedanken waren woanders und dich kümmert es nicht, Christus bedeutet dir genauso wenig wie vorher. Dann ist meine Antwort: Nein, du kannst nicht gerettet werden, zumindest nicht jetzt. Denn du hast keine Buße im Herzen. Keine Zerbrochenheit über Sünde, keine Zerbrochenheit über den Preis, der für dich gezahlt wurde, dass du Leben haben könntest. Aber vielleicht sagst du: Bruder Paul. Ich kam hier heute rein, hatte keinen Gedanken daran, hier irgendwie zuzuhören, aber vielleicht während der Anbetung hat der Herr an deinem Herz gewirkt und du hast über die ewigen Dinge nachgedacht, vielleicht als du das Evangelium verkündet bekommen hast, wurde dir deine Sünde bewusst und deine Sündenverderbtheit vor einem heiligen Gott. Und dann hörtest du von Christus und dein Herz füllte sich mit Freude und du sagtest zu dir: ich bin die Verlorendste unter den Kreaturen. Gibt es Hoffnung für mich? Ja, da ist Hoffnung für dich! Du hast Buße, zumindest die Anfänge davon in deinem Herzen und jetzt fehlt dir noch eines: Glaube an den Herrn Jesus Christus und du sollst gerettet werden. Du sollst gerettet werden. Du sollst gerettet werden. Denn alle die den Namen des Herrn anrufen, sollen gerettet werden. Und alle die, die an ihn geglaubt haben, wurden nicht enttäuscht.

Aber wisst das: Die Uhr tickt und die Zeit flieht dahin und Tod und Hölle sind nicht untätig. Christus wird zurückkehren. Und Leute sagen. Mir egal, selbst wenn er in tausend Jahren kommt, aber, und das ist zu beachten: Spätestens in 25, 50 oder 60 Jahren wird jeder in diesem Raum ihn sehen, entweder geht ihr zu ihm oder er kommt hier her, das macht an sich keinen Unterschied. Ihr werdet ihn sehen und ihr werdet eines Tages vor ihm stehen. Er wird kommen. Und wenn er kommt, wird es sowohl wundervoll als auch absolut erschreckend sein. Wie ein Prediger sagte: Ich habe gute Neuigkeiten und schlechte Neuigkeiten. Die Guten sind: Gott ist hier, die Schlechten sind: Gott ist hier. Es hängt davon ab, auf welcher Seite du stehst. Er wird kommen und er wird aus dem Himmel hervorbrechen. Und die größten und mächtigsten  Männer der Welt und all ihre Armeen werden im Moment wo sie ihn sehen, die Berge anflehen, sie unter sich zu begraben. Ihr müsst verstehen. Christus Souveränität und Macht ist so, dass er über allem thront mit absoluter Kontrolle. Und wenn das gesamte geschaffene Universum, Engel und Menschen, Dämonen und Teufel sich alle miteinander gegen ihn stellen würden um mit ihm zu kämpfen, dann hätten sie zusammen nicht mehr Stärke als wenn der Schwächste von allen allein gegen ihn stehen würde.  Sie haben nicht mehr Kraft als wenn eine Mücke mit ihrem Kopf gegen stahlharten Granit schlagen würde. Ihr werdet gerichtet werden. Und wenn euer Name nicht indem Buch des Lammes geschrieben steht, dann werdet ihr als  verloren erfunden werden und in die Hölle geworfen werden.

Und glaubt nicht diesen Quatsch, wenn Leute sagen: Himmel ist Himmel, weil Gott da ist und Hölle ist Hölle, weil Gott dort nicht ist. Nein mein Freund. Hölle ist Hölle, weil Gott dort ist. Hölle ist der pure, flammende Zorn und die flammende Gerechtigkeit Gottes. Habt ihr nicht gelesen: " und vor den Augen des Lammes werden sie in Feuer und Schwefel qualvoll leiden." ( Offenbarung 14, 10 ) . Nicht der Teufel regiert in der Hölle, sondern Gott regiert in der Hölle. Du sagst: So was hab ich noch nie gehört. Nun, genau das ist dein Problem. Das ist dein Problem. Tue Buße und Glaube dem Evangelium. Das Beste, was ich jetzt tun kann, ist dich von Menschen weg zu bringen und dich zu Gott zu führen. Sucht den Herrn bis  er euch gerettet hat. Sucht den Herrn. Ruft seinen Namen an. Glaubt an ihn. Aber lasst mich eines sagen: Wenn heute etwas in deinem Leben geschieht und du denkst, dass Gott dich gerettet hat, dann sollst du etwas wissen: Es ist nicht nur heute, dass dir Sicherheit geben sollte, dass Gott dich gerettet hat. Denn, wenn du denkst, dass Gott dich heute gerettet hat, aber du aus dieser Kirche läufst und es keine Veränderung in deinem Leben gibt, und du nicht in Gnade wächst und du nicht in wächst in den Dingen Gottes und du nicht mit Gott gehst und du wegfällst wie viele andere: Dann wisse: Du hast hier nichts bekommen. Der Nachweis deiner Erlösung ist nicht, dass du einmal in deinem Leben ein Gebet gebetet hast, sondern der Nachweis deiner Erlösung ist, dass du weiter mit dem Herrn lebst und dass er, der ein gutes Werk in dir begangen hat, es auch fertig macht.

Lasst uns beten. Vater, ich komme vor dich im Namen deines Sohnes. Was für ein Sohn! Was für ein Retter! Die Ehre gebührt Gott. Dass doch tausend Zungen ihrem großen Erlöser Lob singen. Heil der Kraft Jesu Namen, lasst Engel sich niederwerfen. Bringt her das königliche Diadem und kröne ihn, Herr Aller. Amen.

Quelle: lanopez
 
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