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Ist "glauben" nicht gleichbedeutend mit "nicht wissen"? PDF Drucken E-Mail
Aussagen wie - "Glauben heißt nicht wissen! " und stellt dabei "Wissen" in seiner Gewichtung deutlich über den Begriff des "Glaubens".

Aus diesem Hintergrund heraus kann man sich natürlich mit Recht fragen, warum die Bibel diesem "Glauben" so viel Bedeutung beimisst!?
Warum ausgerechnet eine so wackelige Vermutung irgend etwas verändern soll!?
Die Antwort ist einfach und liegt in einem völlig anderen Verständnis des biblischen Glaubensbegriffs. Gebraucht die Bibel den Begriff des "Glaubens", so ist darunter kein bloßes Vermuten zu verstehen, sondern vielmehr ein VÖLLIGES VERTRAUEN UND INNERES ÜBERZEUGT SEIN VON DINGEN!

Der biblische Glaubensbegriff ist daher das gänzliche Gegenteil vom heute allgemein gebräuchlichen Begriff von "glauben"!

Hat "Wissen" gewissermaßen ein verstandesmäßiges Erfassen als Grundlage - so hat biblischer Glaube zusätzlich zu dieser Wissensgrundlage noch VÖLLIGES VERTRAUEN und INNERE ÜBERZEUGUNG mit dabei. Daher steht "glauben" in biblischen Sinn hinsichtlich der Gewichtung nicht unter dem "Wissen" sondern vielmehr ganz klar über dem "Wissen"!
Etwas bloß zu wissen ist eine Sache - etwas im Sinne des biblischen Glaubensbegriffes aber tatsächlich auch zu Glauben eine ganz andere! Hinsichtlich Gottes Wort ist biblischer Glaube daher viel mehr als nur Kopfwissen und ein bloßes "für wahr halten". Biblischer Glaube ist ein VERTRAUENDES SICH AUSLIEFERN IN SEINE WAHRHEIT – ist eine VÖLLIGE HINGABE UND ÜBEREIGNUNG IN SEINE HÄNDE mit allen Folgen und Konsequenzen!!

Ein bekannter Evangelist erklärte den biblischen vertrauenden Glauben an folgendem Gleichnis:
Ein Artist plante eine spektakuläre Aktion, indem er ein Drahtseil über die riesigen Niagarafälle zwischen Kanada und Amerika spannte, um mit dem Motorrad in schwindelnder Höhe über die tosenden Wassermassen zu fahren. Als der Tag der Vorführung gekommen war, hatten sich viele tausend Menschen eingefunden. Und tatsächlich gelang es, von Amerika nach Kanada und wieder zurück auf dem Drahtseil zu fahren. Bei der nächsten Fahrt befestigte er einen Anhänger am Motorrad und lud 100 kg Steine hinein. Nachdem auch diese Fahrt unter dem Jubel der Menge erfolgreich absolviert war, stieg er vom Turm und befragte unter laufenden Fernsehkameras einen Mann aus der Menge der Zuschauer: "Wenn ich jetzt noch einmal raufsteige und mit dem Anhänger über das Seil fahre, glauben Sie, dass ich das noch einmal schaffe?". "Natürlich glaube ich das!" antwortete der Befragte mit dem Ton der Überzeugung. "Gut", sagte der Artist, "wenn Sie das glauben, dann würde ich gerne die Steine aus dem Anhänger nehmen. Steigen Sie ein und fahren Sie mit?"

Schweigend und sichtlich betroffen verschwand der Mann in der Menge. Hätte der befragte Zuschauer nicht bloß im Sprachgebrauch unserer Zeit "geglaubt" - sondern so wie die Bibel es meint, so hätte er an diesem Punkt nicht gekniffen, sondern wäre eingestiegen und hätte sich im vollen Vertrauen und mit allen Konsequenzen dem Artisten ausgeliefert.

GLÄUBIGE CHRISTEN haben sich JESUS CHRISTUS in dieser Weise ausgeliefert und haben sich im GLAUBEN an IHM und an seinem Versöhungsopfer auf der Grundlage seines Wortes in der Bibel festgemacht!

Quelle: Reini

 
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